WorldSummitAI in Amsterdam
13:16
Letzte Woche gingen zwei durchaus interessante Tage auf dem World Summit AI in Amsterdam zu Ende. Wir hatten uns einen Blick in die Glaskugel und konkrete Best Practices erhofft. Leider wurden diese Erwartungen aus unterschiedlichen Gründen nicht vollends erfüllt.
Die Pros:
👉 Überschaubare Größe und kurze Wege – Die kompakte Veranstaltung und die kurzen Wege zwischen den Events sorgten für eine entspannte Atmosphäre.
👉 Breites Themenspektrum – Es gab eine Vielzahl von Talks zu Tech, Business Impact, Regulierung und gesellschaftlichen Auswirkungen.
👉 Globaler Blickwinkel – Der Blick über den „westlichen“ Tellerrand hinaussetzte manche Entwicklungen in ein neues Licht.
Die Cons:
👉 Organisation – Die Veranstaltung wirkte nicht optimal organisiert. Trotz überschaubarer Größe waren die Räumlichkeiten schwer zu finden.
👉 Technische Probleme – Überlastetes WLAN und mobile Daten machten die Programm-App zur Navigation unbrauchbar – zu wenig für einen KI-Summit.
👉 Fokus und Qualität – Trotz vielfältiger Themen war die Ausrichtung eher techlastig. Auch die Qualität der Speaker war oftmals unterdurchschnittlich.
Dennoch gab es einige Highlights:
- „AI in Entertainment: Balancing Creativity and Opportunity“ von Hilary Mason (Hidden Door) mit spannenden Einblicken in die Transformation der Unterhaltungsbranche.
- „Keeping the Lights On: How AI Enables the Energy Systems of the Future“ von Micheline Casey (Siemens Energy), die praxisnahe Lösungen für unsere Energieversorgung aufzeigte.
- Panel-Diskussion „How Close Are We to Global Consensus on AI Safety and Regulation“, in der Nabiha Syed (Mozilla Foundation) die Problematik der Regulierung prägnant zusammenfasste.
Bemerkenswerte Zitate:
✅ “Start small, scale fast.”
✅ “AI is not a crime.”
✅ “AI often ignores cultures that aren’t part of the ‘major’ languages.”
✅ “If you’re not using Gen AI in your business within the next 5 years, you won’t be in business.”
✅ “With AI we are extending human potential at work.”
✅ “Hallucinations are a feature.”
Fazit:
Trotz gemischter Gefühle nehmen wir wertvolle Erkenntnisse mit und freuen uns darauf, diese in unsere Arbeit einfließen zu lassen.
